Das RLZ Ostschweiz der Kunstturner in Wil darf auf eine sehr erfolgreiche Junioren Schweizermeisterschaft 2017 in Chiasso zurückblicken, konnte man sich doch hinter Tessin und Zürich in die Top 3 der Schweiz hochturnen. Mit insgesamt drei Goldmedaillen, drei Silbermedaillen, einer Bronzemedaille und 13 Diplomen im Mehrkampf, den Gerätefinals und den Teamwertungen ist die Mission 2017 so erfolgreich wie noch nie im Verbund des RLZ Ostschweiz.

Mehrkampf-Schweizermeister wurde im P1 der Wängemer Linus Eisenring aus dem TZ Fürstenland. Gold gab es in den Gerätefinals für den Bündner Janic Meier am Reck (P5) und ebenfalls Gold für Steven Hutter (TZ Rheintal) beim Sprung (P5).

    

    

Gute Teamleistungen

Positiv auffallend sind die Leistungen von Linus Rohner (TV Niederwil), der in der Kategorie P5 den ausgezeichneten sechsten Rang belegte, sich gleich für vier Gerätefinals qualifizierte und mit Silber am Pferdpauschen belohnt wurde. Mit zwei Diplomen glänzte auch der Thurgauer Andri Stacher (STV Frauenfeld) beim Sprung (P5) und am Barren (P5). Als grossen Erfolg zu werten sind die guten Teamleistungen der jungen Garde, die in diesem Jahr mit Ambitionen in die Spitzensportzukunft gestartet ist. So gab es Teamsilber im P1 mit Linus Eisenring (TV Wängi), Ruben Haldimann (STV Wil) und Alim Arnaut (TZ Rheintal) und ebenfalls Teamsilber im P2 (drei RLZ Ost-Turner unter den besten sieben) mit Sam-Maximilian Wibawa (TZ Rheintal), Damian Balmer (TZ Rheintal) und Timon Erb (STV Wil). Zur tollen Team Bronzemedaille reichte es im P4 mit Kilian Schmitt (TV Mels), Tim Landolt (STV Wil) und Marton Kovacs (TZ Rheintal).

Linus Eisenring P1  

                 

Mehr Zeit im RLZ Ost

Die St.Galler, Thurgauer und Bündner trainierten teils in den Zentren ihrer Region, zum grösseren Teil aber bereits im RLZ Ost in Wil und ab Sommer 2017 sind die vielen Nachwuchshoffnungen mehrheitlich im RLZ Ost in Wil im Training. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass für die Jüngsten die lokalen Zentren in Frauenfeld, Fürstenland (Wil) und Rheintal einen sehr grossen Anteil am bisherigen Erfolg haben. Künftig können diese rohen Diamanten weitere Schritte in die Zukunft im RLZ Ost in Wil machen. Für das Trainergespann Csaba Zsákai und Sebastien Darrigade eine schöne aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, ein sehr junges aber sehr ambitioniertes Team in die Zukunft zu begleiten.

         

Text: Hermann Rüegg
Fotos: Marco Mosimann

 

 
 

Kürzlich fand der national sehr gut belegte Zürcher Kunstturnertag in Neftenbach statt. Die Turnerelite in den verschiedenen Kategorien aus der ganzen Schweiz wollten ihr Können zeigen. Die Turner aus dem RLZ Ostschweiz, Wil, zeigten sehr hoffnungsvolle Ansätze, welche auch höhere Ambitionen andeuten

Um sich Kaderambitionen zu machen, gelten der Zürcher- und der Mittelländische Kunstturnertag sowie die Schweizermeisterschaften zu den Qualifikationswettkämpfen. Dazu kommen die ebenso wichtigen Testtage, wo auch Kraft, Beweglichkeit und die Technik grundsätzlich bewertet werden.

Wettkampftypen sind gefragt

In der Kategorie P4 waren in Neftenbach drei Turner aus dem RLZ Ostschweiz am Start. Tim Landolt konnte nach einer Pause erstmals wieder den Mehrkampf durchturnen und platzierte sich mit einer noch etwas durchgezogenen Leistung aber unter den besten Sechs im Land. An den Ringen gelang ihm mit beachtlichem Schwierigkeitsgrad die drittbeste Übung vom Tag. Tim hat nun noch Zeit, um Unstabilitäten bis zu den Schweizer-Meisterschaften zu verbessern. Gesund werden heisst das Motto für Killian Schmitt und Lars Engeli. Beiden konnten an den Zürcher Kutu-Tagen nur an vier Geräte antreten. Killian zeigte der Konkurrenz, dass er zu den Favoriten an mehrere Geräte (3. Barren, 4. Reck) zählt und dass das Podest in Reichweite ist. Wettkampftypen sind in dieser Sportart gesucht. Lars Engeli ist sicher einer davon. Er zeigt an den vier Geräten seine Wettkampffreude und klassiert sich als drittbester der Kategorie an den Ringen. Mit weiterem Trainingsfleiss kann er sich zu den Favoriten hochturnen.

     

Bereits fliegende Elemente

    

Hochkarätig mit Höchstschwierigkeiten und fliegenden Elementen ist bereits das Gezeigte in der Kategorie P5. Angeführt von Kapitän Linus Rohner starteten die vier P5-Turner aus dem RLZ Ost am Barren in dem Wettkampf. Sie zeigten gute Nerven und traten als Team stark auf. Drei klassieren sich in den besten fünf am Barren: Linus Rohner 2., Andri Stacher 4. und Janic Meier 5. Am Königsgerät Reck zeigten diese drei Turner fliegende Elemente. Für Andri Stacher war es eine Premiere und die Nervosität war zu spüren. Er musste nach einem fulminanten Start mit gesteigerter Schwierigkeit bei einem einfachen Schwung vom Gerät. Er sammelte trotzdem Erfahrungen und noch mehr Zuversicht. Linus Rohner musste leider zwei Stürze an seinen Paradegerät Pferdpauschen hinnehmen, verlor damit vier wertvolle Punkte, beendete den Wettkampf aber trotzdem auf dem guten sechsten Platz. Elia Hasler wurde 15. und Fünftbester des Jahrgangs 2003. Andri Stacher reichte es zum guten Platz 18. Janic Meier zeigte am Reck sein Können und avanciert nun gar als Favorit für den Schweizermeistertitel am Königsgerät den Männer.

        

Text: Hermann Rüegg
Fotos: Marco Mosimann

Die Nachwuchsturnerinnen des Regionalen Leistungszentrum Wil starteten an den Berner Meisterschaften in Langenthal und deutenden an, dass man für die Zukunft gerüstet und auf dem richtigen Weg ist.

Dies auch nach intensivierten Trainings und Vorbereitungen im Wettkampfmodus während den Osterferien.

Gold und Silber

Für die überragenden Leistungen sorgten Lejla Sadikaj (STV Frauenfeld) mit dem Sieg in der Kategorie P2, was in der noch jungen Saison für sie bereits das zweite Gold bedeutete. Elynne Sanwald (TSV Engelburg) turnt erstmals durch und wurde mit Silber belohnt! Leandra Sergi (BTV St. Gallen) wird guten Vierte. In der Kategorie P3 erturnt Yara Deisenroth (STV Wil) 2,5 Punkte mehr als beim letzen Wettkampf! Als Beste am Boden und Zweitbeste am Sprung beendet sie den Wettkampf auf dem guten 4. Rang.

       

 

Pinkes RLZ-Podest im P1

In der Kategorie P1, also bei den Zukunftshoffnungen im Frauenkunstturnen, wurde in Langenthal das Podest von der Farbe Pink beherrscht, das heisst von den neuen Dresses der RLZ Ost-Girls. Sieben Turnerinnen platzierten sich im grossen Teilnehmerfeld unter den besten 20! Und noch besser, denn sie belegten nämlich auch alle drei Plätze auf dem Podest. Vivienne Altherr (STV Wil) als Siegerin, Lara Bücheler (STV Frauenfeld) als Zweite und Larina Altherr (STV Wil) als Dritte! Ariana Amanatidis (STV Wil) schafft es auf den 7. Platz und Monia Imper (TV Abtwil-St. Josefen) wurde Zehnte. Thamilvily Thavachelva (STV Wil) als 15. und Sinja Aurich (STV Wil) als 22. erturnen ihre ersten Auszeichnungen.

                

Text: Hermann Rüegg 

    

Ein fulminanter Wettkampfstart verzeichneten die Jungs des RLZ Ostschweiz, Wil beim traditionellen Saisonstart der Kunstturner anlässlich des Fürstenland-Cups in Zuzwil, organisiert vom TZ     Fürstenland Turner.


 

 

 

KunstturnenIn der Kategorie P5 belegten die Turner des RLZ Ostschweiz gleich das ganze Podest und zwar mit Linus Rohner (TV Niederwil) als Sieger, Elia Hasler (TSV Montlingen) als Zweiter und  Andri Stacher (STV Frauenfeld) als Dritter. Janic Meier (TV Maienfeld) turnte an den von ihm gewählten vier von sechs Geräten ausgezeichnet.

 

 

 

 

In der Kategorie P4 siegte Killian Schmitt (TV Mels). Seine    zwei Teamkollegen Tim Landolt (STV Wil) und Lars Engeli (STV Frauenfeld) turnten ebenfalls nur an vier Geräten, wurden aber trotzdem 4. und 5. 

Gastturner

Den Gastturnern Linus Eisenring und Ruben Haldiman aus dem TZ Fürstenland Turner gelang ein guter Wettkampf. Sie schafften es in der Kategorie P1 auf das Silber- resp. Bronzepodest. In der Kategorie P2 machten es die Gastturner ebenfalls gut. Sam-Maximilian Wibawa vom TZ Rheintal gewinnt in dieser Kategorie und die Teamkollegen Damian Balmer und Florian Keller wurden 3. und 6. Timon Erb und  Dominik Brühwiler aus dem TZ Fürstenland Turner werden 4. und 6.

 

Vielversprechend

Die ersten Erkenntnisse am Fürstenalnd-Cup verheissen recht gute Aussichten für den Nachwuchs im RLZ Ostschweiz. Cheftrainer Csaba Zsakai ist mit dem Start zufrieden, weiss aber, dass noch weitere intensive Aufbauarbeit bevorsteht, um die Jungs auch an die nationale Spitze zu begleiten. "Der Weg stimmt und wir sind sehr zuversichtlich, dies trotz grosser Nervosität beim Saisonstart", so Csaba Zsakai. Die Turner aus des TZF Turner trainieren viermal pro Woche im RLZ Ost und zweimal im Verein. Die Turner vom TZ Rheintal kommen wöchentlich zweimal nach Wil ist Leistungszentrum der Kunstturner/innen.

 

Hermann Rüegg

 
 
 
 

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