Hoffnungen auf SM -Medaillen gestärkt

Kürzlich fand der national sehr gut belegte Zürcher Kunstturnertag in Neftenbach statt. Die Turnerelite in den verschiedenen Kategorien aus der ganzen Schweiz wollten ihr Können zeigen. Die Turner aus dem RLZ Ostschweiz, Wil, zeigten sehr hoffnungsvolle Ansätze, welche auch höhere Ambitionen andeuten

Um sich Kaderambitionen zu machen, gelten der Zürcher- und der Mittelländische Kunstturnertag sowie die Schweizermeisterschaften zu den Qualifikationswettkämpfen. Dazu kommen die ebenso wichtigen Testtage, wo auch Kraft, Beweglichkeit und die Technik grundsätzlich bewertet werden.

Wettkampftypen sind gefragt

In der Kategorie P4 waren in Neftenbach drei Turner aus dem RLZ Ostschweiz am Start. Tim Landolt konnte nach einer Pause erstmals wieder den Mehrkampf durchturnen und platzierte sich mit einer noch etwas durchgezogenen Leistung aber unter den besten Sechs im Land. An den Ringen gelang ihm mit beachtlichem Schwierigkeitsgrad die drittbeste Übung vom Tag. Tim hat nun noch Zeit, um Unstabilitäten bis zu den Schweizer-Meisterschaften zu verbessern. Gesund werden heisst das Motto für Killian Schmitt und Lars Engeli. Beiden konnten an den Zürcher Kutu-Tagen nur an vier Geräte antreten. Killian zeigte der Konkurrenz, dass er zu den Favoriten an mehrere Geräte (3. Barren, 4. Reck) zählt und dass das Podest in Reichweite ist. Wettkampftypen sind in dieser Sportart gesucht. Lars Engeli ist sicher einer davon. Er zeigt an den vier Geräten seine Wettkampffreude und klassiert sich als drittbester der Kategorie an den Ringen. Mit weiterem Trainingsfleiss kann er sich zu den Favoriten hochturnen.

     

Bereits fliegende Elemente

    

Hochkarätig mit Höchstschwierigkeiten und fliegenden Elementen ist bereits das Gezeigte in der Kategorie P5. Angeführt von Kapitän Linus Rohner starteten die vier P5-Turner aus dem RLZ Ost am Barren in dem Wettkampf. Sie zeigten gute Nerven und traten als Team stark auf. Drei klassieren sich in den besten fünf am Barren: Linus Rohner 2., Andri Stacher 4. und Janic Meier 5. Am Königsgerät Reck zeigten diese drei Turner fliegende Elemente. Für Andri Stacher war es eine Premiere und die Nervosität war zu spüren. Er musste nach einem fulminanten Start mit gesteigerter Schwierigkeit bei einem einfachen Schwung vom Gerät. Er sammelte trotzdem Erfahrungen und noch mehr Zuversicht. Linus Rohner musste leider zwei Stürze an seinen Paradegerät Pferdpauschen hinnehmen, verlor damit vier wertvolle Punkte, beendete den Wettkampf aber trotzdem auf dem guten sechsten Platz. Elia Hasler wurde 15. und Fünftbester des Jahrgangs 2003. Andri Stacher reichte es zum guten Platz 18. Janic Meier zeigte am Reck sein Können und avanciert nun gar als Favorit für den Schweizermeistertitel am Königsgerät den Männer.

        

Text: Hermann Rüegg
Fotos: Marco Mosimann

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